Damit unser Vergleich nachvollziehbar bleibt, bewerten wir jeden Anbieter nach denselben sieben Kriterien. Jedes Kriterium fließt mit einer festen Gewichtung in die Gesamtwertung (0–100 Punkte) ein. Maßgeblich ist die Eignung für professionelle Auftraggeber – nicht die Markengröße.
Pixelpitch-Spektrum, Helligkeit (nits), Bildwiederholrate, Schwarzwert/Kontrast, Chiptechnologie (SMD/COB/MIP), Steuerung/Innovation.
Abdeckung von Indoor, Outdoor/DOOH, Rental/Event, Mobil und Spezialformen (Curved, Transparent, Cube, Marine, Micro-LED).
Lokale Wertschöpfung & Projekttiefe: 3D-Planung, Statik, Architektur, Fundamentierung, Stahlbau, Bauantrag, Vor-Ort-Montage, Inbetriebnahme, DOOH-Einrichtung. Hinweis: LED-Module stammen branchenweit überwiegend aus Asien – bewertet wird die Leistung vor Ort, nicht die Panel-Herkunft.
Garantiedauer, Ersatzteilversorgung, Wartung/Reparatur, deutschsprachiger Support, Reaktionszeit, laufende Betreuung (z. B. DOOH).
TÜV-Prüfung, CE, Brandschutz (EN 13501), Schutzart (IP), Normkonformität EU.
Jahre am Markt, Anzahl & internationale Sichtbarkeit realisierter Projekte (Arenen, Broadcast, DOOH, Marken).
Sondergrößen, Konfigurator/Beratung, Bezugsmodelle (Kauf/Miete/Leasing/Finanzierung), DOOH-Vermarktung, Lieferfähigkeit.
Je Kriterium vergeben wir 0–10 Punkte. Aus den gewichteten Einzelwerten ergibt sich die Gesamtwertung: ab 85 Spitzenklasse, ab 80 sehr gut, ab 75 gut, darunter solide. Die Spitzengruppe liegt erfahrungsgemäß eng beieinander – kleine Unterschiede entscheiden über die Platzierung.
Grundlage sind öffentlich zugängliche Informationen: Herstellerangaben, Datenblätter, Zertifikate, Referenzprojekte sowie Fachberichterstattung. Es handelt sich um eine redaktionelle Einordnung, nicht um einen Labortest. Technische Spitzenwerte einzelner Modelle können abweichen; maßgeblich ist das Gesamtangebot des Anbieters.
In der Regel nein. Die LED-Module und Cabinets praktisch aller Anbieter – auch europäischer und US-amerikanischer Marken – werden überwiegend in Asien (vor allem China) gefertigt. Aussagen wie „Made in Germany“ beziehen sich daher fast nie auf die eigentliche Panel-Produktion. Unterschiede entstehen in der lokalen Wertschöpfung: Entwicklung, Konfektion, Qualitätssicherung, Service – und, bei Fachunternehmen, in der kompletten Projektabwicklung von technischer Planung, Statik und Stahlbau bis zur Montage. Genau das bewertet unser Kriterium „Engineering & Komplettservice“ – nicht die Herkunft der Panels.
Neben der Gesamtwertung vergeben wir thematische Auszeichnungen (z. B. Premium, Service, Preis-Leistung), weil jeder Anbieter andere Stärken hat. Das Preisniveau (€ günstig bis €€€€ Premium) ist eine grobe redaktionelle Einordnung – verbindliche Preise hängen immer vom konkreten Projekt ab.
Aufgenommen werden Hersteller und Systemhäuser, die professionelle LED-Wände in DACH bzw. Europa anbieten und in Qualität, Service und Portfolio auf vergleichbarem Niveau agieren. Reine Wiederverkäufer ohne eigenes Profil bleiben außen vor. Vorschläge für weitere Anbieter nehmen wir gern auf.